Dass man bei der Wahl nichts entscheiden kann ist eindeutig widerlegt. Ulla Schmidt hat ihren Wahlkreis verloren. Was für ein Sieg! Danke allen Wähler/innen aus Aachen.
Den Hammer liefert heute aber web.de auf seiner Startseite:
„Ochsenknecht-Brüder fordern Freiheit für Polanski“
http://magazine.web.de/de/themen/unterhaltung/klatsch-tratsch/9013040-Ochsenknecht-Brueder-Freiheit-fuer-Polanski.html
Also würde ich irgendwo auf dieser Welt einsitzen, ich würde mir alle Muschihaare ausreißen wenn sich 2 dusslige Bubies mit meinem Problem zu profilieren hoffen.
Aber mal zu Polanski. Er hat, es mag lange her sein, eine 13-jährige mit Drogen gefügig gemacht und sexuell missbraucht. Er hat sich dem Verfahren in USA entzogen und ist nach Frankreich geflohen. Die Justiz hat einen langen Atem – jetzt hat ihn die Vergangenheit eingeholt. Hallo!!! Wenn alle vor dem Gesetz gleich sind, dann hat hier niemand Freiheit zu fordern, für einen Schuldigen, nur weil der ein berühmter Regisseur ist. Bei jedem Normalo, hätte die Bild geschrieben „Perverser Kinderschänder – nach 30 Jahren endlich geschnappt!
Auch wenn das Mädchen von damals mittlerweile ein Frau von 40 ist, und Polanski verzeiht, auch wenn wir möglicherweise alle meinen und fühlen, dass hier eine Strafverfolgung nicht wirklich nötig ist, nach dem Motto typisch Amis. Aber, wenn Promis ungestraft vergewaltigen dürfen, wird die Welt nicht wirklich besser. Es ist bemerkenswert, dass sich alle aufregen, dass die Schweizer Behörden internationales Recht vollziehen. Ein Skandal wäre es wenn nicht. Unsere Kulturschaffenden sollten sich lieber um Vergewaltigungsopfer auf den Kriegsschauplätzen dieser Erde kümmern, oder um Zwangsprostituierte von Osteuropa bis Asien. Organisationen gibt es genug.
Freiheit für „versklavte“ Frauen, das wäre ein Motto, nicht nur für die Ochsen-Knechte!
Archive for September, 2009
Die Ochsen-Knechte
Sep 28
Dass die Münchner eine ganz dreiste und abgefahrene Clique sind erkennt man schon daran, dass sie ein Septemberfest Oktoberfest nennen. Und, dass sie ein kollektives sinnloses Besäufnis als weltweit wichtigen Kultur & Society -Event verkaufen. Schon der erste Tag der bayrischen Bierfestspiele kann sich locker mit dem Karneval in Rio vergleichen. Nicht an Kreativität sondern an Bruatlität.
1 Toter, 760 Verletzte, und 60 Festnahmen wegen Diebstahls etc. Dass ein Event mit am Ende mehreren Toten, tausenden Verletzten und millionen besoffener Männer und Frauen, die sich die Kleider vom Leib reißen, nicht wirklich „Kultur“ ist, vermuten auch die Bayern. Und deshalb haben sie eine praktische Lösung für das Problem. Möglichst verschweigen. Echt frech, haben die Veranstalter der Presse ein „Verbot“ auferlegt. Es dürfen keine Betrunkenen und keine nackten Busen fotografiert werden.
http://www.bild.de/BILD/lifestyle/oktoberfest-muenchen/2009/09/18/oktoberfest-busen-schock/wiesn-bilder-von-nackten-bruesten-sind-verboten.html
Aber was zu Teufel soll man dann dort fotografieren. Ok – es gibt Alternativen. Die Stars mit in Dirndl eingeschweißten Titten. .
http://www.bild.de/BILD/lifestyle/oktoberfest-muenchen/2009/09/23/oktoberfest-muenchen-wiesn/charlotte-engelhardt-hammerbraut-im-dirndl.html
Charlotte Engelhardt (weiß wer was die macht?) – ist auf jeden Fall eine Hammerbraut im Dirndl, wie wir lernen, und weil die Titten – und nur um die geht’s ja – noch ein wenig eingepackt sind darf sie auch fotografiert werden. Super. Auch andere sind Gott sie Dank noch angezogen aber richtig sexy und gut drauf. Superstar Frau Leandros lässt sich die Füße ablecken, alles andere wäre auch zu viel verlangt. Frau Siegel tanzt auf der Bank, irgendwer schüttet irgendjemandem Bier über den Kopf. Claudia Effenberg bläst eine Champagnerflasche – wahrscheinlich sind auch nackte Penisse verboten. Auch dabei eine Moderatorin Namens Miriam Wimmer, ein Model Namens Regina Deutinger und eine berufslose Aline Lettow. Sind wahrscheinlich alles russische Webcam-Kolleginnen, weil gehört hab ich von diesen Stars noch nix. Nächstes Jahr fahr ich auch aufs Septemberfest. Und auf jeden Fall geh ich ins sogenannte „Käfer-Zelt“. Da treiben sich nämlich die oben erwähnten Stars rum. Und eine kleine Schlampe wie mich nimmt die besoffene Horde sicher mit offenen Armen auf. Und dann gibt’s da nicht nur Waden, Fratzen, gequetschte Dirndl-Titten und Füße zu sehen, sonder auch ne German Pussy. Ich schwöre es: ich bring ein Foto mit. Ich freu mich schon auf die Schlagzeile: „Pussy-Blitzer auf der Wiesn“

