Warum wir Mädels uns überall wo es geht rasieren ist einfach erklärt: das mit der Frisur am Kopf ist schwierig genug, da braucht man nicht auch noch Borsten oder Fransen an anderer Stelle.
Wie haarig das Frisurenthema ist, zeigt der Literaturnobelpreis.
Elke Heidenreich, deren Frisur an eine Trauerweide nach tagelangem Regen erinnert, stänkert gegen Preisträgerin Herta Müller. Hertas Frisur sei scheiße, meint Elke, sagt das aber freundlicher.
Zugegeben, die Müllerin erinnert an ein Mufflon. Aber wer sich jahrelang in einer Wohnung einsperrt um zu schreiben, der darf auch wie ein Mufflon aussehen und wenn’s sein muss auch so riechen. Wen stört’s, solange gute Bücher raus kommen?
Sicherlich rennt Herta jetzt sofort zu Udo Walz und ist bald so schön wie Angela Merkel.
Ich freu mich riesig.
Noch schönere Mädchen als Angela gibts hier.
LG Sonja

