So, genug von Ost-Schlampen und West-Schwuchteln. Genug von Politik und Regierungs-un-bildung.

Heut hab ich mal über den Tellerrand geschaut – in die Schweiz. Und juhu, dort ist mir ein Artikel zur Wahrheit entgegen gesprungen.

Da heißt es: „Sex im Internet gilt als Männersache. Dabei ist fast jeder dritte Nutzer von Cybersex-Seiten weiblich, Tendenz steigend.“

Ja, was ich immer sage – das Internet ist die zweite Zündstufe im Kampf um weibliche Emanzipation. Im Kampf um sexuelle Freiheit und Verwirklichung.

Hier können wir jungen und älteren Frauen in die Rolle schlüpfen, die unsere Seele streichelt. Nicht biedere Mama im Nachthemd, sondern dreckige 3-Loch-Stute, nicht unterdrückte Frühstückmacherin, sondern peitschenschwingende Domina.

Ausbrechen, leben, fühlen. Nicht gefickte Matratze sondern leidenschaftliche Bläserin, Reiterin.

Wir – zart, fordernd, willig, bestimmend, nehmend, gebend, saugend, bebend.!!!
Noch wagen wir es nicht das alles ins reale Leben zu zerren – so schreibt die Studie – aber immerhin – wir wagen zu phantasieren und perverse Cyber-Quickies zu genießen.

Ich kenne viele Studienkolleginnen, die auch Webcam machen mit Perücke, aus Angst vor Entdeckung, aber sie sagen so wie ich: ich brauche es für mich. Es macht mich einfach an. Und dass es nebenbei ein paar Coins gibt ist auch nicht schlecht.

Danke an die Weltwoche-Autorin. Ein wichtiger Artikel.
Lg
Sonja Reibersdorfer

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