Als der ehemalige Chefredakteur der Bild-Zeitung, Peter Bartels, seinen Job bei der österreichischen Tageszeitung „täglich alles“ hinschmiss meinet er: „Das perfekteste Verschwiegenheitskartell der Welt ist die Österreichische Presse.“

Das perfekteste Kartell subalterner Gefälligkeitsschreiberlinge allerdings ist die deutsche Presse.

Besonders jene Clique die sich in der Bundespressekonferenz sammelt.

Man glaubt, was die Mächtigen erzählen, man stellt keine unangenehmen Fragen, man ist froh einem elitären Zirkel nahe der Macht anzugehören und möchte sich die „Freundschaften“ zu Politikern nicht durch Journalismus zerstören.

Deutschland hat keine eine unabhängige Presse, weil niemand mehr Mut hat.

Das Land teilt sich gerade in Reich und Arm in Mächtig und Ohnmächtig.  Jeder, besonders auch Journalisten versucht sich zu retten, und zu den Mächtigen und Reichen zu gehören oder nahe dran zu sein um bei der neuen Deutschen Teilung nicht auf der falschen Seite der Mauer zu stehen.

Eindrucksvoll zeigt sich das bei der Pressekonferenz von der DDR-CDU-Abgesandten Frau Merkel bei der Vorstellung des neuen Deutschen Zentralkomitees, gelegentlich Regierung genannt.

Ein holländischer Journalist fragt ob ein Mann – Wolfgang Schäuble – der 1999 über den Schreiber Schmiergeldskandal stolperte der geeignete Mann für den Job als Finanzminister sei. Immerhin, so der Holländer, konnte er sich damals nicht erinnern, dass ihm Waffenhändler Karl-Heinz Schreiber  100.000 DM übergab, und Schäuble vergaß das Geld, das angeblich monatelang in seiner Schreibtischlade  gammelte.

Wer so mit Geld umgeht, kann doch nicht der Richtige sein für das Geld von 82 Millionen Deutschen, meint der Holländer.


 

Frau DDR-Merkel verweigert die Antwort und die anwesenden Deutschen Journalisten wollen sich am liebsten verkriechen, so peinlich scheint ihnen die Frage des Holländers zu sein.

So etwas fragt man doch nicht – denkt sich die versammelte Deutsche Journaille.

Mehr braucht man zu dem BRD Korruptions-Stadel gar nicht wissen. Und auch nicht zur Deutschen Presse.

LG Sonja

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