Minister dürfen blöd sein.

Dass die meisten Politiker eine etwas eingeschränkte Denkfähigkeit haben und auch in ihren sozialen Fähigkeiten Behinderungen aufweisen , ist ja bekannt.

Aber erstmals lese ich, sie sind nicht nur blöd, sie dürfen es neuerdings auch sein.

Sachverstand sei für einen Politiker nicht erforderlich, denn – ha jetzt kommts – die Arbeit machen eh andere: die Staatsskretäre und Referenten. Da leisten wir uns sachverstandsfreie Arschlöcher als Minitser und Abgeordnete und die sagen dann noch frech: arbeiten tun andere für uns.

Mehr brauche ich zum “kotzen” heute nicht mehr.

LG Sonja

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Mit weit gespreizten Beinen, von fremdem Atem behaucht, da liegt mein Körper im Netz. Und meine Seele.

So, genug von Ost-Schlampen und West-Schwuchteln. Genug von Politik und Regierungs-un-bildung.

Heut hab ich mal über den Tellerrand geschaut – in die Schweiz. Und juhu, dort ist mir ein Artikel zur Wahrheit entgegen gesprungen.

Da heißt es: „Sex im Internet gilt als Männersache. Dabei ist fast jeder dritte Nutzer von Cybersex-Seiten weiblich, Tendenz steigend.“

Ja, was ich immer sage – das Internet ist die zweite Zündstufe im Kampf um weibliche Emanzipation. Im Kampf um sexuelle Freiheit und Verwirklichung.

Hier können wir jungen und älteren Frauen in die Rolle schlüpfen, die unsere Seele streichelt. Nicht biedere Mama im Nachthemd, sondern dreckige 3-Loch-Stute, nicht unterdrückte Frühstückmacherin, sondern peitschenschwingende Domina.

Ausbrechen, leben, fühlen. Nicht gefickte Matratze sondern leidenschaftliche Bläserin, Reiterin.

Wir – zart, fordernd, willig, bestimmend, nehmend, gebend, saugend, bebend.!!!
Noch wagen wir es nicht das alles ins reale Leben zu zerren – so schreibt die Studie – aber immerhin – wir wagen zu phantasieren und perverse Cyber-Quickies zu genießen.

Ich kenne viele Studienkolleginnen, die auch Webcam machen mit Perücke, aus Angst vor Entdeckung, aber sie sagen so wie ich: ich brauche es für mich. Es macht mich einfach an. Und dass es nebenbei ein paar Coins gibt ist auch nicht schlecht.

Danke an die Weltwoche-Autorin. Ein wichtiger Artikel.
Lg
Sonja Reibersdorfer

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